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9 der kuriosesten religiösen Praktiken

…bei denen man nicht nur den Kopf schüttelt

Der Glaube versetzt bekanntlich Berge und auch die Hoffnung stirbt zu Letzt. Wer fest an seine persönliche Religion glaubt, nun ja, für den sind auch die Praktiken das Non plus Ultra. Beim Betrachten einiger der nun vorgestellten kuriosen Praktiken wird man sich entweder im Stillen darüber amüsieren oder eben den Kopf darüber schütteln. Sehen ist eben manchmal nicht so einfach wie Verstehen.

 

9. Der Glaube, daß ein Fußballspieler ein Gott sein kann

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Schenkt man den Aussagen mancher Fußballfans glauben, dann ist Diego Maradona DER Fußballgott schlechthin. Angeblich gibt es 200,000 seiner „Jünger“ die das tatsächlich für bare Münze nehmen. Die Kirche oder religiöse Vereinigung mit dem spanischen Namen ‚Iglesia Maradoniana‘ wurde 1998 gegründet! Wer sich noch an eines der Spiele während einer Weltmeisterschaft mit der Beteiligung Maradonas gegen England erinnert… sein Handballtor war seiner Meinung ja auch die ‚Hand Gottes‘.

 

8. Als religiöser Führer sich weigern Kleidung zu tragen

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Quelle: Wikipedia.com

Es gibt tatsächlich Mönche der Digambar Sekte von Jainism in Indien für die die Unabhängigkeit des menschlichen Geistes nur damit zu erlangen ist wenn man sich eben im Adam & Eva Kostüm zeigt. Einzig Utensilien wie ein Besen aus Pfauenfedern und ein Wasserkrug sind alles was diese Mönche mit sich nehmen.

 

7. Das Darbieten von gewachsten Köperteilen

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Viele religiöse Menschen glauben daran, daß man seinem Gott oder den Göttern etwas opfern oder zumindest darbieten sollte. Katholiken der Kirche ‚Nosso Senhor do Bofim‘ in Brasilien tun genau das. Zum Fest des Guten Endes (Apokalypse oder was?!) bringen die Gläubigen gewachste Körperteile als eine Opfer dar; damit sollen angeblich die betreffenden Körperteile geheilt werden.

 

6. Auf dem Boden auf in Blättern eingewickeltes Resteessen rollen

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Dies ist schon seit mehr als 400 Jahre einer der religiösen Praktiken der Brahims in Indien. Auch bei diesem Ritual sollen angeblich der Körper oder auch die Seele des betreffenden Menschen gehelt und gereinigt werden.

 

5. Ein lebendes Huhn über seine Kopf schwingen um die Sünden zu übertragen

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Am Abend des jüdischen Fests Jom Kippur praktizieren manche Sekten der Ultraorthodoxen Juden das sogenannte Kaparot Ritual – ein lebendiges Huhn wird über den Kopf geschwungen und danach wird der Vogel geschlachtet. Dem Glauben nach werden bei diesem Ritual alle Sünden auf das Hühnchen übertragen. Ganz schön clever; eine sehr einfach Art sich eine ‚Geh aus dem Gefängnis‘ Karte (wie beim Monopoly) zu sichern.

 

4. Körperteile von Verstorbenen auf einem Hügel als Begräbnis verteilen

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Das sogenannte Himmelsbegräbnis wird so tatsächlich in Tibet durchgeführt. Ein Verstorbener wird in ‚handliche‘ Teile zerlegt, damit die Elemente und wilden Tiere, meistens eben Aasgeier, diesen dann konsumieren können. Freiwillige die das Zerteilen eines Körpers übernehmen wollen?

 

3. Wie ein Adler an Haken am Rücken befestigt hängen

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In den südindischen Tempeln der Anhänger der Göttin Kali praktizieren die Gläubigen das sogenannten ‚Garudam Thookkam‘ (Adlerhängen) Ritual. Zuerst verkleidet man sich so gut wie es geht als Adler und wird dann mit Hilfe von Haken im Rücken aufgehängt. Gibt’s dafür auch hier wieder Freiwillige?

 

2. Eine wahrhaftig blutige Selbstgeißelungszeremonie

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Zum Tag von Ashura, das von Schiitischen Moslems als Trauertag für den Märtyrertod von Husayn ibn Ali, einem Enkel des Propheten Mohamed, bei der Schlacht von Kerbela zelebriert wird, geißeln sich Gläubige im wahrsten Sinne des Wortes bis die Fetzen fliegen. Die Selbstgeißelung mit einem Schwert oder Ketten mit rassiermesserscharfen Klingen ist nichts für Leute die kein Blut sehen können.

 

1.  Babys von einem Turm werfen

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Dieses schon mehr als nur schockierende Ritual findet in Indien statt bei dem von den Dächern des Maharashtra Tempels Babys, die noch keine 2 Jahre alt sind, 50 Meter fallen gelassen und von Männern die ein Bettlacken gespannt halten aufgefangen werden. Dieses Ritual soll auch schon mehr als 700 Jahre praktiziert worden sein. Auch hier heißt es den Überlieferungen nach, das dadurch die Kinder sich später glücklich und gesund entwickeln werden…

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